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Eine neue Ära der
Altersvorsorge
in Deutschland

Das Altersvorsorgedepot (AVD) verändert den Markt für private Altersvorsorge grundlegend und verlagert den Fokus von klassischen Vorsorgeprodukten hin zu Investitionen an den Kapitalmärkten mit digitaler Unterstützung

Mit dem Altersvorsorgedepot entsteht ein marktbasiertes Depotmodel, das häufig mit dem US-amerikanischen 401(k)-Ansatz verglichen wird, fondsbasiert, digital zugänglich und auf skalierbare Umsetzung ausgelegt.
In aktuellen Marktbeobachtungen wird häufig der 1. Januar 2027 als geplanter Übergangszeitpunkt genannt. Ebenso wird oft auf ein staatlich definiertes mit einer insgesamt gedeckelten Kostenstruktur von rund 1,5% verwiesen.
Davon betroffen sind Banken, Broker, Wealth Manager und Versicherer, insbesondere vor dem Hintergrund, dass rund 16 Millionen Riester-Verträge perspektivisch migrationsfähig werden könnten

Entwickelt für AVD Readiness

Univeris unterstützt Finanzinstitute bei der AVD-Readiness mit einem Digital Retirement Layer, der moderne Nutzererlebnisse und intelligente Logik auf bestehende Systeme aufsetzt.

Digital Experience
Layer

Setzen Sie eine moderne Altersvorsorgedepot-Journey um, ohne Ihre Kemsysteme neu aufzubauen. Univeris legt Nutzer-Experience und Logik über Ihre bestehende Systemiandschaft und bindet sich per API an CRM-, Depot- sowie Identitäts- und Signaturlösungen an.

Integrierte
Accelerators

Univeris beschleunigt die Umsetzung mit dem Advisory Front Office, der Compliance Engine und einer API-basierten Integrationsschicht. Zusammen reduzieren diese Komponenten Komplexität und helfen Teams, schneller live zu gehen.

Bewährte Leistungsfähigkeit für
Deutschland

Univeris bietet eine Wealth-Technologie-Plattform, die weltweit über 450 Mrd. USD Assets under Administration, mehr als 3 Mio. Anleger und über 85.000 Berater in 12 Ländern unterstützt.

Laden Sie unsere AVD-Readiness-Broschüre herunter

Ihr kompakter Leitfaden für das Altersvorsorgedepot.

Nutzen Sie dieses übersichtliche Two-Pager-Dokument, um Produkt-, Compliance- und Technologieteams auf die anstehenden Veränderungen und die Anforderungen an eine skalierbare AVD-Umsetzung vorzubereiten.
Die Broschüre enthält die Zeitschiene bis 2027, die wichtigsten Unterschiede zu Riester sowie eine praxisnahe Readiness-Checkliste

Was Sie darin finden:

Was sich mit dem AVD verändert:

Die zentralen Unterschiede zu Riester und warum Kostendisziplin künftig entscheidend ist

Was für Readiness erforderlich ist:

Die Fähigkeiten und Voraussetzungen für eine regulatorisch konforme, durchgängige digitale AVD-Strecke

Wie Sie schneller vorankommen:

Ein bewährter Weg zur Umsetzung mit Light Integration und enem klaren Sturtpunkt




    Altersvorsorgedepot einfach erklärt

    Unsere FAQ erläutern, was sich verändert, welche Anforderungen auf Institute zu kommen und wo Readiness-Initiativen typischerweise beginnen.

    Das Altersvorsorgedepot (AVD) ist das geplante, staatlich geförderte Rahmenmodell für die private Altersvorsorge in Deutschland. Es soll kapitalmarktbasiertes Investieren als skalierbaren und subventionierten Ansatz für den Ruhestand ermöglichen. Nach dem derzeitigen gesetzlichen Rahmen löst das AVD das bisher versicherungsgeprägte Riester-Modell durch ein marktbasiertes Investmentdepot ab.

    Das AVD steht für einen grundlegenden Wandel in der Altersvorsorge. Der Markt bewegt sich weg von stark garantieorientierten Versicherungsprodukten hin zu transparenten, investmentbasierten Modellen mit Fokus auf langfristigen Kapitalaufbau. Erfolg wird damit nicht länger primär über die Produktstruktur definiert, sondern über digitale Nutzererlebnisse, Kosteneffizienz und Anlageperformance.

    Praktisch betrachtet lässt sich das AVD als deutsches Pendant zum US-amerikanischen 401(k)-Modell verstehen: ein fondsbasierter Altersvorsorgeansatz für den Massenmarkt, der eine leistungsfähige digitale Investmentplattform erfordert und kein klassisches Verwaltungssystem für Altersvorsorgeprodukte.

    Mit dem AVD kommen mehrere strukturelle Veränderungen, die die geförderte Altersvorsorge grundlegend neu ausrichten:

    1. Investmentorientierte Portfolios: Das AVD ermöglicht einen breiteren Einsatz von ETFs und anderen Kapitalmarktinstrumenten. Dadurch wird eine höhere Aktienquote möglich und das langfristige Renditepotenzial verbessert.
    2. Flexibleres Garantiemodell: Die starre 100-%-Kapitalgarantie wird durch flexiblere Ansätze ersetzt, einschließlich teilweiser oder auch ganz fehlender Garantien. Das verändert sowohl die Portfoliokonstruktion als auch die Beratungslogik.
    3. Standardisierte Kostendisziplin: Ein staatlich definiertes „Standarddepot“ mit einer All-in-Kostenobergrenze von aktuell rund 1,5 % macht Automatisierung und operative Effizienz zur Voraussetzung.

    Diese Veränderungen verlagern den Markt weg von provisionsstarken, papierbasierten Vorsorgemodellen hin zu digital effizienten und skalierbaren Betriebsmodellen.

    Das AVD ist für alle Institute relevant, die auch künftig in der staatlich geförderten Altersvorsorge aktiv bleiben wollen, wenn der Markt sich vom Riester-Modell wegbewegt. Dazu zählen Banken und Vermögensverwalter, Lebensversicherer, Makler und Neo-Broker sowie Asset Manager und digitale Wealth-Plattformen.

    Gleichzeitig eröffnet das AVD eine bedeutende Marktchance. Rund 16 Millionen Riester-Verträge könnten perspektivisch migrationsfähig werden. Für Institute bedeutet das die Chance auf langfristige Ankerprodukte mit typischen Kundenlaufzeiten von 20 bis 30 Jahren und entsprechendem Cross-Selling-Potenzial.

    Wer frühzeitig vorbereitet ist, kann daraus nachhaltigen Wert schaffen: mit einem modernen, digitalen AVD-Angebot, das jüngere Anlegergruppen anspricht, langfristige Assets under Management sichert und die Kundenbindung nachhaltig stärkt.

    Mit dem AVD kommen sowohl ein klarer regulatorischer Zeitrahmen als auch neue wirtschaftliche Anforderungen an geförderte Altersvorsorgeprodukte. Ab dem 1. Januar 2027 wird Riester für das Neugeschäft geschlossen und die staatlich geförderte Altersvorsorge verlagert sich vollständig in den AVD-Rahmen.

    Unter der geplanten Kostenobergrenze sind manuelle Prozesse und beratungsintensive Servicemodelle wirtschaftlich nicht mehr tragfähig. Institute müssen in der Lage sein, Folgendes abzubilden:

    • vollständig digitales Onboarding und WpHG-konforme Eignungsprüfung
    • automatisiertes Fördermanagement und ZfA-Integration
    • skalierbares Portfoliomanagement bei niedrigen Grenzkosten

    Der Aufbau einer durchgängigen, regulatorisch konformen AVD-Strecke dauert in der Regel 6 bis 9 Monate. Wer Plattform- oder Anbieter-Entscheidungen zu lange hinauszögert, riskiert enge Zeitpläne, höheren Umsetzungsdruck oder verpasst die frühe Marktdynamik.

    AVD Readiness bedeutet, eine regulatorisch belastbare und skalierbare digitale Vorsorgestrecke unter Kostendruck bereitstellen zu können. Zu den zentralen Anforderungen gehören:

    • digitale, WpHG-konforme Geeignetheitsprüfung mit Fokus auf langfristige Vorsorgehorizonte
    • hybride Beratungsstrecken mit Self-Service und Übergabe an den Berater
    • automatisiertes Fördermanagement und ZfA-Schnittstellen
    • Portfoliosimulation ohne starre 100-%-Garantie
    • laufendes Monitoring der Kostenobergrenze
    • digitales Onboarding inklusive Video-Ident und QES
    • Migrationslogik von Riester zu AVD
    • automatisiertes regulatorisches und kundenbezogenes Reporting
    • eine standardisierte Strecke für das „Standarddepot“
    • API-first-Integration mit CRM-, Portfoliomanagement-, Depot- und Kernsystemen

    Univeris stellt diese Module als Digital Retirement Layer bereit. So können Institute kritische Readiness-Lücken schließen, ohne ihre gesamte Kerninfrastruktur neu aufbauen zu müssen und gleichzeitig ein markenkonformes digitales Kundenerlebnis sicherstellen, bei dem jeder Touchpoint die Corporate Identity des Instituts widerspiegelt.

    Um zum 1. Januar 2027 produktiv zu sein, brauchen Institute frühzeitig einen klaren Scope und einen belastbaren Umsetzungsplan, damit genug Zeit für Tests und regulatorische Vorbereitung bleibt. Da eine End-to-End-AVD-Umsetzung typischerweise 6 bis 9 Monate dauert, minimieren Teams mit Day-One-Ambition ihr Risiko in der Regel deutlich, wenn sie auf erprobte Anbieter-Lösungen setzen, statt bei null zu starten.

    Empfohlener Zeitplan für Day-One-Readiness:

    • Q2 2026: Anforderungs-Scoping, Projektplanung und Anbieterauswahl
    • Q3 2026: Anpassungen/Entwicklungen und „Light Integration“-Phase
    • Q4 2026: User Acceptance Testing (UAT) und regulatorische Dry Runs, einschließlich ZfA-Schnittstelle
    • Januar 2027: Go-live

    Ein häufig genannter interner Meilenstein ist der September 2026 als praktischer „Point of No Return“. Institute, die bis dahin nicht ausreichend vorbereitet sind, werden voraussichtlich weder Tests noch regulatorische Dry Runs und Migrationsvorbereitung rechtzeitig abschließen können, um die erste Welle der Riester-zu-AVD-Migrationen zu nutzen.

    Angesichts des engen Zeitfensters ist eine vollständige Eigenentwicklung in der Praxis kaum realistisch. Die Auswahl eines erfahrenen Technologiepartners ist deshalb entscheidend für eine fristgerechte und erfolgreiche Umsetzung.

    Univeris ermöglicht eine schnelle AVD-Readiness mit seiner Digital Wealth Suite, die drei zentrale Accelerator-Komponenten umfasst, um Komplexität zu reduzieren und die Time-to-Market zu verkürzen. Diese Komponenten sind bereits bei großen internationalen Finanzinstituten im Einsatz und haben ihre Skalierbarkeit in volumenstarken Umgebungen nachgewiesen.

    • Advisory FrontOffice: Eine White-Label-fähige, flexible Oberfläche für Berater und Self-Service-Kunden, die die AVD-spezifische Strecke für das „Standarddepot“ unterstützt. Das ermöglicht ein schnelleres, konsistenteres Onboarding und eine kanalübergreifend einheitliche Beratung, während gleichzeitig manuelle Prozessschritte reduziert werden.
    • Compliance Engine: Vorkonfigurierte Logik für WpHG-konforme Geeignetheit sowie für deutsche Anforderungen rund um Steuern und Reporting in der Altersvorsorge. Durch die Automatisierung von Geeignetheit und Dokumentation lassen sich Compliance-Engpässe abbauen, regulatorische Risiken reduzieren und Verzögerungen vermeiden, die durch manuelle oder individuell entwickelte Compliance-Prozesse entstehen.
    • Univeris Connect (API Layer): Eine leistungsstarke Integrationsschicht, die bestehende CRM-Systeme, Drittlösungen und nationale Behörden verbindet. So können Institute ihre Kernbankensysteme beibehalten und gezielt nur die Vorsorgeebene modernisieren, ohne die Risiken und langen Laufzeiten einer komplexen Systemumstellung in Kauf nehmen zu müssen.

    Gemeinsam adressieren diese Accelerators die häufigsten Herausforderungen in Instituten: Legacy-Middleware ohne Eignung für Echtzeit-APIs, langsame Compliance-Workflows und begrenzte interne IT-Kapazitäten. Als externer Partner hilft Univeris Instituten, schneller AVD-ready zu werden, ohne interne Entwicklungsteams zu überlasten.

    AVD-Initiativen werden in vielen Banken durch eine Kombination aus technischen, regulatorischen und organisatorischen Faktoren gebremst.

    Erstens ist Legacy-Middleware in der Regel nicht für die Echtzeit- und API-getriebenen Anforderungen eines modernen Investmentdepots ausgelegt. Traditionelle Kernbankensysteme können zwar Transaktionen verarbeiten, stoßen aber bei digitalen Beratungsstrecken, Echtzeit-Prüfungen und skalierbaren Vorsorgelösungen unter Kostendruck an Grenzen.

    Zweitens bremsen Compliance-Engpässe die Umsetzung erheblich. Eine vollständig digitale, WpHG-konforme Geeignetheitsstrecke von Grund auf neu zu entwickeln, erfordert häufig monatelange rechtliche Prüfungen und Iterationen, was innerhalb eines festen regulatorischen Zeitfensters schwer aufzufangen ist.

    Drittens spielt die Konkurrenz um interne Ressourcen eine zentrale Rolle. AVD steht oft im Wettbewerb mit anderen priorisierten Transformationsprojekten wie ISO-20022-Migrationen, ESG-Reporting oder Core-System-Upgrades. Selbst wenn das Thema strategisch wichtig ist, bleiben interne Entwicklungskapazitäten oft begrenzt.

    Univeris begegnet diesen Herausforderungen als externer Partner. Mit vorkonfigurierten Advisory-, Compliance- und Integrationsfunktionen in der Digital Wealth Suite können Institute ihre AVD-Readiness vorantreiben, ohne interne Ressourcen zu überlasten oder parallele Transformationsprogramme zu gefährden.

    Light Integration bedeutet, dass Univeris als leistungsstarker -Layer für User Experience (UX) und Business-Logik auf bestehenden Systemen aufsetzt, statt die Kerninfrastruktur zu ersetzen.

    Kernbankensysteme, Hauptbücher und zentrale Stammdaten-Repositorys bleiben unverändert. Stattdessen integriert sich Univeris per API mit Systemen wie CRM, Depot-Plattformen sowie digitalen Identitäts- und Signaturlösungen. Dadurch wirkt die AVD-Strecke für Kundinnen und Kunden wie ein nativer Bestandteil des Angebots, während die komplexe Backend-Verarbeitung dort bleibt, wo sie bereits etabliert ist.

    Institute können zwischen einem schnellen Standalone-AVD-Portal für maximale Geschwindigkeit oder einer tieferen Echtzeit-Integration wählen, bei der die AVD-Strecke direkt in bestehende digitale Banking-Umgebungen eingebettet wird.

    Der erste Schritt ist eine 45-minütige AVD Strategy & Gap Analysis Session. In diesem beratenden Termin werden das aktuelle Vorsorgeangebot des Instituts, die bestehende Readiness im Hinblick auf AVD-Anforderungen und die Univeris AVD Experience Layer gemeinsam betrachtet.

    Daraus wird ein realistischer Umsetzungsweg bis zum 1. Januar 2027 skizziert, abgestimmt auf den vorhandenen Technologie-Stack und die internen Rahmenbedingungen des Instituts. Im Anschluss erhalten Institute einen AVD Readiness Assessment Report, der zentrale Lücken aufzeigt, einen High-Level-Implementierungsplan definiert und einen klaren Kosten- und Risikovergleich zwischen Build und Buy liefert.

    Starten Sie jetzt Ihre AVD-Readiness-Analyse

    Vereinbaren Sie eine 45-minútige AVD Strategy & Gap Analysis mit Univeris
    Gemeinsam prüfen wir Ihre bestehende Altersvorsorgelösung, identifizieren die wichtigsten Readiness-Lücken und skizzieren einen praktikabien Weg zur Umsetzung.
    Im Anschluss erhalten Sie einen AVD Readiness Assessment Report mit den wichtigsten Erkenntnissen und empfohlenen nächsten Schritten.

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